Ausbildung, Fortbildung, Supervision

Die Gesamtthematik der Gewalt gegen Mädchen und Jungen ist noch nicht ausreichend in die Ausbildungsinhalte für Pädagogen, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Psychologen, Juristen, Mediziner usw. einbezogen.

Diese Berufsgruppen sollten ein grundsätzliches Wissen über Entwicklung und Struktur der Gewalt und Sexualität in Familien und Gesellschaft haben.

In der Ausbildung muss besonderer Wert darauf gelegt werden, dass die verantwortlichen Berufsgruppen interdisziplinär zusammenarbeiten.

Es besteht nach wie vor ein hoher Bedarf an Fortbildung zu der Gesamtproblematik in der Beratungs- und Therapiearbeit, aber auch bei anderen Berufsgruppen, die mit der Problematik konfrontiert werden, wie ErzieherInnen, LehrerInnen, Fachkräften des allgemeinen sozialen Dienstes, ÄrztInnen, Fachkräften der Strafverfolgungsbehörden, Gerichte usf.

Kontinuierliche Supervision muss ein verbindlicher Bestandteil der Arbeit sein, für die ausreichende finanzielle Mittel und Arbeitszeit von den Trägern zur Verfügung gestellt werden müssen.