Diagramm

Vorgehensweise Frühförder­stelle, Kita Kinder- und Jugendein­richtungen Kinderklini­ken, Ärzte, Gesund­heitsamt Beratungs­stellen, Fachdienste Jugendamt Amtsgericht Polizei

A Verdacht

Ruhe bewahren, keine Befragungen, Austausch mit Kollegen, Fakten sichern, Überlegtes Handeln!

Austausch (evtl. ohne Namensnennung) mit Fachdiensten

Austausch intern

Informationen an das Jugendamt

B Beobachten/ Dokumentieren

Kontakt zu betroffenen Kindern/Jugendlichen intensivieren, vertrauensvolle Beziehung aufbauen, ermutigen über Erlebtes zu sprechen

Austausch mit Fachdiensten

Austausch intern, evtl. andere Fachdienste hinzuziehen

BEHUTSAMES VORGEHEN

 

C Infosammlung/­sicherung

Fakten zusammentragen, sichern, Spuren durch differen­zierte, detaillierte medizinische, psychologische Untersuchungen dokumentieren, schriftlich, bildlich

Hier sollte auf jeden Fall das Jugendamt sowie eine geeignete Beratungsstelle eingeschaltet werden, das/die eine fachliche Einschätzung geben und federführend weitere Schritte planen und einleiten können!

 

D Helferkonferenz

Fakten auswerten, Schutzkonzept erstellen, Verantwortungen endgültig klären und festschreiben

Jugendamt übernimmt die Fall-Koordination im Zusammenwirken aller Fachkräfte

ggf. Inob­hutnah­me, Mit­teilung an Amts­gericht und An­trag gem. § 1666 BGB

 

E Opferschutz

Räumliche Trennung von Opfer u. Täter, darauf hinwirken, dass der Täter isoliert wird, nicht das Kind. Einbeziehung der nicht-missbrauchenden Bezugsperson

Jugendamt sichert zuverlässig den Opferschutz durch geeignete Maßnahmen

evtl. Ein­schrän­kung des Um­gangs- bzw. Sor­gerechts

F Abklärung

Anzeige im Interesse des Opfers sinnvoll? Notwenige Unterstützung? Nebenklagevertretung einleiten, einbeziehen, verpflichten.

Mit dem Opfer und dessen Eltern(-teil) gemeinsames Abstimmen: Jugendamt, Beratungsstelle, Opferschutz, Nebenklagevertreter, Amtsgericht, Polizei

Zusam­menar­beit mit Amts­richter

G Beratung / psychosoziale Hilfe

und gg. materielle Hilfen, z. B. nach dem SGB VIII u. XII, OEG u. a. für: Opfer, Familienangehörige, Täter/Täterin

ambulant in den Beratungsstellen oder stationäre Hilfen

 

A Verdacht

Ruhe bewahren, keine Befragungen, Austausch mit Kollegen, Fakten sichern, Überlegtes Handeln!

Frühförder­stelle, Kita Kinder- und Jugendein­richtungen Kinderklini­ken, Ärzte, Gesund­heitsamt Beratungs­stellen, Fachdienste Jugendamt Amtsgericht Polizei

Austausch (evtl. ohne Namensnennung) mit Fachdiensten

Austausch intern

Informationen an das Jugendamt

B Beobachten/ Dokumentieren

Kontakt zu betroffenen Kindern/Jugendlichen intensivieren, vertrauensvolle Beziehung aufbauen, ermutigen über Erlebtes zu sprechen

Frühförder­stelle, Kita Kinder- und Jugendein­richtungen Kinderklini­ken, Ärzte, Gesund­heitsamt Beratungs­stellen, Fachdienste Jugendamt Amtsgericht Polizei

Austausch mit Fachdiensten

Austausch intern, evtl. andere Fachdienste hinzuziehen

Behut-sames Vorgehen

 

C Infosammlung/­sicherung

Fakten zusammentragen, sichern, Spuren durch differen­zierte, detaillierte medizinische, psychologische Untersuchungen dokumentieren, schriftlich, bildlich

Frühförder­stelle, Kita Kinder- und Jugendein­richtungen Kinderklini­ken, Ärzte, Gesund­heitsamt Beratungs­stellen, Fachdienste Jugendamt Amtsgericht Polizei

Hier sollte auf jeden Fall das Jugendamt sowie eine geeignete Beratungsstelle eingeschaltet werden, das/die eine fachliche Einschätzung geben und federführend weitere Schritte planen und einleiten können!

 

Behut-sames Vorgehen

D Helferkonferenz

Fakten auswerten, Schutzkonzept erstellen, Verantwortungen endgültig klären und festschreiben

Frühförder­stelle, Kita Kinder- und Jugendein­richtungen Kinderklini­ken, Ärzte, Gesund­heitsamt Beratungs­stellen, Fachdienste Jugendamt Amtsgericht Polizei

Jugendamt übernimmt die Fall-Koordination im Zusammenwirken aller Fachkräfte

ggf. Inob­hutnah­me, Mit­teilung an Amts­gericht und An­trag gem. § 1666 BGB

 

Behut-sames Vorgehen

 

E Opferschutz

Räumliche Trennung von Opfer u. Täter, darauf hinwirken, dass der Täter isoliert wird, nicht das Kind. Einbeziehung der nicht-missbrauchenden Bezugsperson

Frühförder­stelle, Kita Kinder- und Jugendein­richtungen Kinderklini­ken, Ärzte, Gesund­heitsamt Beratungs­stellen, Fachdienste Jugendamt Amtsgericht Polizei

Jugendamt sichert zuverlässig den Opferschutz durch geeignete Maßnahmen

ggf. Inob­hutnah­me, Mit­teilung an Amts­gericht und An­trag gem. § 1666 BGB

evtl. Ein­schrän­kung des Um­gangs- bzw. Sor­gerechts

Behut-sames Vorgehen

 

F Abklärung

Anzeige im Interesse des Opfers sinnvoll? Notwenige Unterstützung? Nebenklagevertretung einleiten, einbeziehen, verpflichten.

Frühförder­stelle, Kita Kinder- und Jugendein­richtungen Kinderklini­ken, Ärzte, Gesund­heitsamt Beratungs­stellen, Fachdienste Jugendamt Amtsgericht Polizei

Mit dem Opfer und dessen Eltern(-teil) gemeinsames Abstimmen: Jugendamt, Beratungsstelle, Opferschutz, Nebenklagevertreter, Amtsgericht, Polizei

Zusam­menar­beit mit Amts­richter

Behut-sames Vorgehen

 

G Beratung / psychosoziale Hilfe

und gg. materielle Hilfen, z. B. nach dem SGB VIII u. XII, OEG u. a. für: Opfer, Familienangehörige, Täter/Täterin

Frühförder­stelle, Kita Kinder- und Jugendein­richtungen Kinderklini­ken, Ärzte, Gesund­heitsamt Beratungs­stellen, Fachdienste Jugendamt Amtsgericht Polizei

ambulant in den Beratungsstellen oder stationäre Hilfen

 

Behut-sames Vorgehen

 

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